Ausschnitt einer Violine zum Konzert von Ernst Kovacic der Köchel Gesellschaft Krems mit Bach Partita Uschi Oswald

Ernst Kovacic spielt Bach

Konzert

In seiner Funktion als „Hofkapellmeister und Director der fürstlichen Kammermusiken“ bei Leopold von Anhalt-Köthen schreibt Johann Sebastian Bach eine Vielzahl kammermusikalischer Werke; darunter jene, die den Nachruhm des Komponisten wesentlich festigen sollten: die drei 1720 entstandenen Sonaten und drei Partiten für Violine solo BWV 1001–1006. Die dabei demonstrierte kompositorische Meisterschaft ließ selbst Ausnahmekönner wie Johannes Brahms ehrfurchtsvoll erstaunen. Im Besonderen betrifft dies die Partita in d-Moll, dessen konzentrierte Mehrstimmigkeit in der abschließenden „Ciaccona“ ihren imposanten Höhepunkt findet – eine Auslotung musikalischer Dimensionen von bis dahin ungeahnter Intensität, wie Brahms bewundernd konstatiert: „Die Chaconne ist mir eines der wunderbarsten, unbegreiflichsten Musikstücke. Auf ein [Noten]System, für ein kleines Instrument schreibt der Mann eine ganze Welt von tiefsten Gedanken und gewaltigsten Empfindungen. Hätte ich das Stück machen, empfangen, können, ich weiß sicher, die übergroße Aufregung und Erschütterung hätten mich verrückt gemacht.“ Trotz aller Zahlen- und Symboltheorien bleibt die besondere Ausstrahlung dieses Werkes Bachs ein großes Geheimnis.

Eine Veranstaltung der Ludwig Ritter von Köchel Gesellschaft Krems.

Programm

Johann Sebastian Bach:

Partita Nr. 2 für Violine solo d-Moll BWV 1004

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Personen

Ernst Kovacic, Violine

Manfred Permoser, Moderation

KlosterUND
Undstraße 6
3500 Krems
Österreich