Ernst Krenek Rechtsprofil vor der Ortler-Grupper 1970 Ernst Krenek Institut Privatstiftung

Ein Mann, ein Jahrhundert

Ernst Krenek (1900-1991) zählt zu den bedeutendsten und facettenreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Er war nicht nur ein herausragender Musiker und Denker, sondern ein ebenso großer Literat und Pädagoge.
Tauchen Sie in den folgenden thematischen Blöcken aus der Biografie des neugierigen, scharfsinnigen, aber auch kritischen Weltbürgers Ernst Krenek in fast 100 Jahre Zeitgeschichte ein.

Ernst Krenek der Shooting Star

Als Krenek seinem Lehrer Franz Schreker 1920 von Wien nach Berlin folgte, stellte er – ohne es zu ahnen – die Weichen für seinen zukünftigen Weg als Komponist. Die neuen Einflüsse durch Begegnungen mit Ferruccio Busoni, Eduard Erdmann und Georg Schünemann öffneten den jungen Krenek für neue kreative Zugänge, die ihn sehr schnell und sehr weit von den spätromantischen Einflüssen seines Lehrers entfernten. Die beherzte Progressivität seiner neuen Tonsprache führte zu ersten Erfolgen bei Festivals der Neuen Musik und platzierte Krenek in der vordersten Reihe der Nachwuchskomponisten.

Angespornt von der Aufmerksamkeit komponierte er unermüdlich und schuf in kürzester Zeit eine beeindruckende Palette an Werken: In den Jahren 1921 bis 1924 schrieb er 3 Opern, 3 Symphonien, 4 Streichquartette, zahlreiche andere Orchester-, Kammermusik- und Chorwerke, außerdem noch einige Lieder und kleinere Werke für Klavier – insgesamt rund 30 Werke, die seinen Ruf ständig wachsen ließen. Krenek wurde zur Zukunftshoffnung der Neuen Musik erklärt und ein Eintrag über ihn in Riemanns Musiklexikon verfasst.

Neue Einflüsse ergaben sich ab 1924 für Krenek aus der Erfahrung des Pariser Musiklebens, das ihm eine stärkere Orientierung an den Unterhaltungsbedürfnissen des Publikums vermittelte.

Den größten Erfolg seiner Karriere erreichte er mit seiner Oper „Jonny spielt auf“, die von der Universal Edition als „der sensationellste Opernerfolg seit dem Rosenkavalier“ angekündigt wurde. Krenek kombinierte die Musik der Tanzhallen und Varieté-Shows mit einer an Puccini orientierten Tonsprache und übertrug den von Hollywoodfilmen vermittelten Amerika-Optimismus in eine spektakuläre Bühneninszenierung.

Die Begeisterung des Publikums war groß: Auf über 100 Bühnen in ganz Europa wurde der „Jonny“ in ausverkauften Häusern gespielt und Krenek quasi über Nacht zu einem der bekanntesten Namen der Musikwelt. Aber der Erfolg hatte auch Kehrseiten.

Ich habe den Eindruck, daß der Erfolg von „Jonny spielt auf“ in der öffentlichen Meinung alles, was ich bis dahin erreicht hatte, zunichte gemacht hat.

Ernst Krenek - Selbstdarstellung (1948)

In den Augen der Befürworter von Neuer Musik hatte Krenek mit seinem jüngsten Werk die Sache verraten und sich den Verlockungen des Massenpublikums hingegeben. Und das Massenpublikum und jene, die damit ein Geschäft machten, warteten nun auf den nächsten Hit aus seiner Feder. Krenek fühlte sich von beiden Seiten missverstanden. Und nicht zuletzt erregte Krenek mit dem „Jonny“ auch den Unmut der Nationalsozialisten, für die die Oper mit dem afro-amerikanischen Titelhelden zu einer Ikone der entarteten Musik wurde.

Ernst Krenek und Emigration

„Finis Austriae“ schrieb Ernst Krenek in sein Tagebuch, als er vom Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland erfuhr. Er befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Konzertreise in Belgien. Die politischen Entwicklungen in Österreich und Deutschland hatte Krenek schon lange beobachtet und sich gedanklich auf die Emigration vorbereitet – trotzdem wurde er von der Nachricht schwer getroffen. Die Konzertreise wurde so sehr unvermittelt zum Beginn seines Exils.

Zur Zielscheibe der nationalsozialistischen Agitation war Krenek spätestens seit dem Erfolg von „Jonny spielt auf“ geworden. Aufgrund der „Jazz“-Elemente und vor allem des afro-amerikanischen Titelhelden wurde die Oper in der NS-Kulturideologie als entartet eingestuft. Weitere Gründe für die Ablehnung Kreneks waren seine jugendliche Auseinandersetzung mit kommunistischen Ideen in der Oper „Die Zwingburg“, seine progressiv atonale Tonsprache der frühen 1920er Jahre, seine spätere Hinwendung zur Zwölftontechnik, seine kurze Ehe mit der Tochter von Gustav und Alma Mahler und seine immer wieder offensive und öffentliche Positionierung gegen den Nationalsozialismus.

Alles, was man über diese Abgesandten der Hölle wußte, war, daß sie in Deutschland eine Handvoll ihrer Vertreter in den Reichstag gewählt hatten, wo sie ab und zu unzivilisiertes Grunzen und barbarische Laute von sich gaben, die immerhin ausreichten, um in Witzen zitiert zu werden.

Ernst Krenek - Im Atem der Zeit

Nach vielen Stationen und Umwegen – und ohne seine Heimat wieder betreten zu haben – traf Krenek im Sommer 1938 mit seiner Frau Berta in den USA ein. Im dortigen Musikbetrieb war es ihm unmöglich sich als Komponist ein finanzielles Überleben zu sichern und so nahm er ab 1939 Lehrpositionen an Colleges und Universitäten an. Die Aufgabe Musikgeschichte und Komposition zu lehren war eine für ihn neue Herausforderung, der er sich mit – sogar für ihn selbst – überraschender Intensität widmete.

Ernst Krenek und die Frauen

In seinen so umfangreichen, gelegentlich auch peinlich-intime Bekenntnisse enthaltenden Memoiren sind Begegnungen und Beziehungen mit Frauen ein oft berührtes Thema.

Ich glaube, daß diese Geschichte unvollständig oder sogar bedeutungslos wäre, wenn ich es umgehen würde, einen Bericht von meinen Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht zu geben, denn sie waren für den weiteren Verlauf meines Lebens und für die Bildung meiner ganzen Persönlichkeit zweifellos von entscheidender Bedeutung.

Ernst Krenek - Im Atem der Zeit

Sehr intensive Erfahrungen machte der junge Krenek in seinen amourösen Abenteuern und Liebesbeziehungen. Dazu gehörten unerfüllte romantische Sehnsüchte genauso wie leidenschaftliche und oftmals schnell ausgelebte Affären. Leidenschaft und auch gesellschaftliche Konventionen führten zur Eheschließung mit Anna Mahler, die sich allerdings für beide Partner nach nur wenigen Monaten als Irrweg herausgestellt hatte. Dem Beziehungsende folgte fast nahtlos eine intensive aber ebenfalls kurzlebige Affäre mit der damals prominenten Geigenvirtuosin Alma Moodie.

Stabilität erreichte Krenek mit der fünfzehn Jahre älteren deutschen Schauspielerin Berta Hermann, die er während seiner Tätigkeit als Assistent von Paul Bekker am Staatstheater in Kassel kennenlernte und nach einigen mehr oder weniger unverbindlichen Beziehungsjahren 1928 in Wien heiratete. Folgt man Kreneks Schilderungen, führten die beiden eine glückliche Ehe, die letztendlich jedoch an der über viele Jahre stetig wachsenden Distanz scheiterte.

Ich mußte noch so manche stürmische Phase durchmachen, bevor ich das große Glück hatte, der Frau zu begegnen, die die richtige Art von Liebe zu mir hegte.

Ernst Krenek - Im Atem der Zeit

Mit Gladys Nordenstrom fand Krenek schließlich Erfüllung in einer Liebesbeziehung. Als begabte Kompositionsstudentin hatte sie sein Interesse geweckt, als seine dritte Ehefrau erwies sie sich in Kreneks zweiter Lebenshälfte als emotionale Stütze und unentbehrlich in allen praktischen Angelegenheiten.

Ernst Krenek und der Kreis um Alma Mahler

Alma Mahlers Stil war generell etwas altmodisch. Ihr Stil war der von Wagners Brünhilde, transponiert in die Atmosphäre der Fledermaus.

Ernst Krenek - Im Atem der Zeit

Als Krenek über seine romantische Beziehung zu Anna Mahler mit dem berühmt-berüchtigten Salon von Alma Mahler konfrontiert wurde, befand er sich plötzlich in einem sehr aufregenden Schmelztiegel von Persönlichkeiten des Kunst- und Kulturlebens der 1920er Jahre – weniger zu seinem eigenen Vergnügen, aber trotzdem mit einigen interessanten Ergebnissen und Begegnungen.

Zu vieles ging da vor sich, was meinen Neigungen und Vorstellungen ganz und gar zuwiderlief, und zu viele Leute waren da, die ich sehr wenig schätzte, weil mir die meisten von ihnen wegen ihrer lärmenden Prahlerei und Anmaßung wie die Geister von Personen vorkamen, die auf den Seiten von Karl Kraus’ „Fackel“ längst niedergemetzelt worden waren.

Ernst Krenek - Im Atem der Zeit

Nach dem Tod von Gustav Mahler, ihrer Affäre mit Oskar Kokoschka und der kurzen Ehe mit dem Architekten Walter Gropius war Alma zur Zeit der Begegnung mit Krenek gerade mit Franz Werfel liiert. Dieser überarbeitete, sicher mit der Zustimmung Almas, das Libretto zu Kreneks erster Oper „Die Zwingburg“. Außerdem vertonte Krenek einige Gedichte Werfels als Lieder.

Dass Alma nun einen begabten und zunehmend namhaften Nachwuchskomponisten greifbar hatte, versuchte sie für ihre Zwecke zu nutzen.

Sie beschloß, daß es eine gute Idee sei, Mahlers neun Symphonien eine zehnte hinzuzufügen, denn es schien ein einfaches Rechenexempel zu sein, daß zehn Symphonien in den Konzertprogrammen mehr bringen würden als neun.

Ernst Krenek - Im Atem der Zeit

Gustav Mahlers Arbeit an seiner Zehnten Symphonie wurde durch seinen Tod unterbrochen. Alma übergab Krenek Mahlers fragmentarische Skizzen in der Hoffnung, dass er das Werk vollenden könnte. Zu ihrer Enttäuschung korrigierte Krenek nur Fehler im ersten Satz und ergänzte die noch unvollständige Orchestrierung im zweiten, ansonsten vollständigen Satz. Jede weitere Arbeit an den drei übrigen kaum ausgearbeiteten Sätzen lehnte Krenek ab.

Es hätte der schamlosen Kühnheit eines unsäglichen Barbaren bedurft, um den Versuch zu wagen, dieses leidenschaftliche Gekritzel eines sterbenden Genies zu orchestrieren.

Ernst Krenek - Im Atem der Zeit

Ernst Krenek der Lehrer

But he did not say: "You have made a mistake." What he said was, "You have made a discovery."

George Perle, 1993

Schon in Kreneks erster Lehrstelle am Vassar College (1939-1942) war die von so vielen seiner Studierenden als inspirierende Erfahrung geschätzte Verschränkung von einem handwerklich-musiktheoretischen und einem akademisch-historischen Zugang zur Musik ein entscheidendes Merkmal seines Unterrichts. Weiter entfalten konnte er sich dann als Leiter der Musikabteilung der Hamline University (1942-1947). Er beeindruckte Studentinnen und Studenten mit der Weite seines Bildungshorizonts und mit der Mühelosigkeit, mit der er Verbindungen zwischen unterschiedlichen Bereichen und Aspekten der Kulturgeschichte herstellen konnte. Er gestaltete seinen musikgeschichtlichen Unterricht stets reichhaltig mit Notenbeispielen und Aufnahmen – oder setzte sich selbst ans Klavier und illustrierte seine Erläuterungen.

The Role of Krenek in the composition seminar was never as an instructor; or rarely as an instructor. It was a guide. It was somebody who listened.

Will Ogdon, 1975

Kreneks Bestreben im Kompositionsunterricht richtet sich nicht auf Imitation, sondern auf das Vermitteln von Kompetenzen, die die Möglichkeit zur Kreativität schaffen sollten. Er lehrte nie ein von ihm selbst praktiziertes Handwerk, sondern half Schülerinnen und Schülern, die innere Mechanik musikalischer Prozesse zu verstehen und für die jeweils eigenen künstlerischen Absichten nutzbar zu machen.

He always had a non-authoritarian manner and didn’t make statements about right and wrong, and one had to do this, and one had to do that. He didn’t seem to want to make people in his image.

Thomas Nee, 1976

Die individuelle Vielfalt und die handwerklichen Fähigkeiten machten sich in den von Krenek organisierten Konzerten mit den Werken seiner Studierenden bemerkbar. Auch Vertreter der Presse wurden auf diese Konzerte aufmerksam und äußerten sich anerkennend.

One was plunged abruptly into a different world of music, bubbling with an exciting sense of work in progress. There was no triviality of attitude and no shoddiness of workmanship.

John Harvey - St. Paul Pioneer Press (1946/47)

Nachdem er seine Tätigkeit an der Hamline University beendet hatte, gab er sein Wissen noch lang in Vorträgen und verschiedenen Kursen, unter anderem in den 1950er Jahren bei den Darmstädter Ferienkursen, weiter.



Chronologie

  1. geboren am 23. August in Wien

  2. erster Musikunterricht und erste Kompositionsversuche

  3. Beginn des Studiums bei Franz Schreker an der Wiener Musikakademie

  4. Militärdienst

  5. Studium an der Universität Wien

  6. folgt Franz Schreker an die Staatliche Musikhochschule in Berlin folgt Franz Schreker an die Staatliche Musikhochschule in Berlin; Begegnung mit Ferruccio Busoni, Hermann Scherchen, Eduard Erdmann, Artur Schnabel u.a.

  7. erste Kompositionen in freier Atonalität

  8. Aufenthalt in der Schweiz, Begegnung mit Friedrich Gubler (Feuilleton-Chef der Frankfurter Zeitung), Rainer Maria Rilke und Werner Reinhart

  9. erste Begegnung mit Theodor W. Adorno; Reise nach Frankreich; Auseinandersetzung mit der Musik Igor Strawinskys und „Les Six“; kompositorische Annäherung an den Neoklassizismus; heiratet Anna Mahler

  10. Assistent von Paul Bekker an der Staatsoper Kassel; literarische Auseinandersetzung mit der Gattung Oper; Beschäftigung mit der Musik Schuberts; „romantische“ Kompositionsphase

  11. heiratet die Schauspielerin Berta Hermann; Rückkehr nach Wien; Bekanntschaft mit Karl Kraus

  12. Nordafrikareise; Intensivierung der lebenslangen literarischen Tätigkeit, insbesondere für die Musikzeitschrift Anbruch und die Frankfurter Zeitung; Auseinandersetzung mit musikästhetischen Fragen und der Zwölftontechnik

  13. mit Alban Berg, Rudolph Ploderer und Willi Reich Gründung der Musikzeitschrift Dreiundzwanzig; tätig in der IGNM; erste Kompositionen in Zwölftontechnik

  14. Kompositionsauftrag der Wiener Staatsoper für Karl V.; Krenek wird in Deutschland auf die schwarze Liste der Nazis gesetzt

  15. aus politischen Gründen wird die Aufführung von Karl V. verhindert; Spanienreise

  16. rege literarische Tätigkeit; freie Konzert- und Vortragstätigkeit in Wien und anderen Städten; Beiträge für die Wiener Zeitung

  17. erste Amerikareise

  18. zweite Amerikareise; verlässt Österreich nach dem Anschluss an das Deutsche Reich; Vorträge und Konzerte im amerikanischen Exil

  19. Professor of Music am Vassar College in Poughkeepsie, N.Y.; Gastvorlesungen an den Universitäten von Michigan und Wisconsin

  20. Professor of Music, Head of the Department of Music und Dean of the School of Fine Arts an der Hamline University, St. Paul, Minnesota

  21. Zuerkennung der amerikanischen Staatsbürgerschaft

  22. Gastvorlesungen an Universitäten und Colleges in New Mexico, Los Angeles und am Chicago Musical College

  23. ständiger Wohnsitz in Los Angeles

  24. Erstveröffentlichung der Autobiografie Selbstdarstellung

  25. heiratet die Komponistin Gladys Nordenstrom; Wiederaufnahme von Konzert- und Vortragsreisen in Europa; Dozent bei den Darmstädter Ferienkursen

  26. Krenek-Festival in Madison, Wisconsin

  27. serielle Kompositionen; Beschäftigung mit elektronischer Musik und mittelalterlichem Kontrapunkt

  28. Gastprofessur an der Princeton University

  29. Krenek-Festival Venedig

  30. Krenek-Festival der North Carolina Music Society in Raleigh, North Carolina

  31. Krenek-Festival in Minneapolis/St. Paul, Minnesota; Gastprofessur an der Brandeis University in Waltham, Massachussettes

  32. Umzug nach Palm Springs, California

  33. Gastprofessur am Peabody Institute in Baltimore, Maryland und an der University of Hawaii

  34. Europareise mit intensiver Dirigier- und Lehrtätigkeit

  35. erstes Krenek-Festival beim steirischen herbst in Graz

  36. Krenek-Festival der California State University Northridge

  37. Feier zum 75. Geburtstag am College of the Desert in Palm Desert, California; Twin Cities Music Festival in Honor of Ernst Krenek der Hamline University in Minnesota; Krenek-Festivals: California State University Northridge, University of California San Diego

  38. Gründung des Ernst-Krenek-Archivs an der University of California San Diego

  39. Krenek-Festival der University of California Santa Barbara

  40. Gründung des Ernst-Krenek-Archivs in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek; Zehn-Städte-Tour durch die Vereinigten Staaten und Kanada (Goethe-Institut)

  41. Ausstellung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek Dank an Ernst Krenek; Beginn jährlicher Sommeraufenthalte im Mödlinger Arnold-Schönberg-Haus

  42. Erstaufführung von Karl V. an der Wiener Staatsoper

  43. Krenek-Festival der University of California San Diego

  44. Erster Kompositions-Wettbewerb um den Ernst-Krenek-Preis der Stadt Wien

  45. Erstes Erscheinen des Newsletters des Ernst-Krenek-Archivs (USA)

  46. gestorben am 22. Dezember in Palm Springs

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